Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat im Rahmen einer Stellungnahme auf die im November von der Organisation Greenpeace erhobenen Vorwürfe reagiert, das von nachgewiesenen Procymidon-Rückständen in Weintrauben eine akute Gesund-heitsgefährdung für die Verbraucher ausginge.
Das BfR kommt in seiner toxikologischen Bewertung zu dem Ergebnis, dass entgegen der Aussage von Greenpeace weder für Kinder, noch für andere Bevölkerungsgruppen eine gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr von Trauben mit den von Green-peace beschriebenen Procymidon-Rückständen in Höhe von 1,2 mg/kg besteht. Der derzeit gültige Wert für Procymidon in Trauben werde allerdings gegenwärtig von der EU überprüft.
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Pestizidrückstände in Weintrauben
BfR weist Vorwürfe von Greenpeace zurück

Mittwoch 03. Dezember 2008
Von: DRV

